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Gottesdienste an den drei Österlichen Tagen

Ein Kreuz steht vor einem Himmel mit Wolken
Datum:
26. März 2025
Von:
Beate Reuter

Die drei österlichen Tage vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und von der Auferstehung des Herrn bilden das Herz des christlichen Glaubens und alles liturgische Handeln der Kirche hat hier seinen Ursprung. Im Pfarrgemeinderat haben wir über die Gottesdienste an diesen Tagen gesprochen. Wir waren uns schnell einig, dass wir das sogenannte Triduum (Gründonnerstag bis Osternacht) mit einem Priester jeweils nur an einem Ort feiern. Das ist sinnvoll und entspricht zutiefst dem liturgischen Prinzip, das verlangt, dass der gesamte Weg vom Abendmahl am Gründonnerstag über den Garten Gethsemane, den Kreuzweg nach Golgotha bis hin zum Grab und schließlich zur Auferstehung zusammen gefeiert wird. Es ist im Grunde ein einziger Gottesdienst, der sich über die Tage zieht. Der Gründonnerstag hat keine Entlassung („Gehet hin in Frieden“) am Ende der Messe, der Karfreitag beginnt ohne Kreuzzeichen und hat auch kein „Gehet hin in Frieden“ - dieser "Schluss" kommt erst in der Osternacht. Und das Auferstehungskreuz wird sinnvollerweise aus dem Grab heraufgeholt, wo es an Karfreitag begraben worden ist. Auch uns Priestern hilft es, das Triduum ohne Ortswechsel zu feiern. Ich bin den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates dankbar, dass sie dies beschlossen haben.

Diese Änderung stellt zudem auch keine Reduktion der Gottesdienste insgesamt dar, sondern lediglich eine Verschiebung.

Wir wollen in Kaisersesch, Schwanenkirche und Martental das Triduum feiern. In den ehemaligen Pfarrorten werden - wie gewohnt – Ostersonntag und Ostermontag die österlichen Gottesdienste gefeiert.

Pastor Michael Wilhelm